Sichtbar sein mit Content Marketing

Text: Content Marketing - Marketing Tipps. Upfox Marketing

Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben. (Giorgio Armani)

Was ist Content Marketing? Wie funktioniert es, und was ist dabei zu beachten?

Zuerst erkläre ich dir das Prinzip dieser Marketing-Strategie und die Hintergründe dazu. Ergänzend kannst du mein Video dazu anschauen. Im zweiten Teil stelle ich dir eine Checkliste für die Umsetzung zur Verfügung, die du kostenlos auch als PDF downloaden kannst.

Meine Tipps bieten dir Hilfe zur Selbsthilfe. Für alles, was darüber hinausgeht, bin ich persönlich für dich da.

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Content Marketing schafft Bindung

So soll dein Content Marketing sein: wie der Duft von frischem Kaffee, der jeden Morgenmuffel aus dem Bett lockt. Das Schöne an Content Marketing auf deiner Website und Social Media ist, dass Menschen neugierig auf mehr werden, wenn du bereits Verlockendes zur Verfügung stellst. Später bestellen sie vielleicht auch deinen Spezialkuchen (dein Angebot). Natürlich soll dieser genauso gut oder noch besser schmecken als dein Kaffee.

Content Marketing ist wie ein Vollautomat. Du musst ihn warten und pflegen, aber dann mahlt und brüht er deinen Kaffee von selbst. Du brauchst keine Handmühle zu benutzen.

Immer mit der Ruhe

Denk beim Erstellen von Social-Media-Content an das Einräumen eines Geschirrspülers: Manchmal verwenden wir unnötig Zeit darauf, noch das eine Glas unterzubringen, für das kein Platz mehr ist. Was hat das mit Content zu tun? Behalte bei Posts das Pareto-Prinzip im Auge: Gut ist gut genug. Im Verhältnis 20:80 erreichst du mit 20 Prozent Zeit 80-prozentige Qualität. Perfektion kostet zusätzliche 80 Prozent Zeit.

Viel wichtiger ist regelmäßiges Posten. Da du auch anderes zu tun hast, soll es trotzdem nicht zu viel Zeit verbrauchen. Geh es mit Köpfchen, aber locker an! Dann macht es richtig Freude, Content Marketing zu betreiben. Füttere die Maschine mit den wesentlichen Inhalten und lass sie für dich arbeiten. Währenddessen kannst du dich anderen Aufgaben widmen, die dir unmittelbar Geld einbringen.

Content Marketing wirkt indirekt. Es ist eine langfristige, jedoch äußerst effektive und lohnende Maßnahme, ähnlich wie SEO. Moderne Geschirrspüler brauchen Zeit und arbeiten energiesparend. Dasselbe gilt für Content Marketing.

Content-Marketing-Tipps

Was steckt nun konkret hinter diesem Begriff? Damit du dir mehr darunter vorstellen und die für dich passende Schiene findest, hier ein erstes Beispiel:

Brotkrumen auslegen

Du bist Inhaberin eines kleinen Hotels und kennst dich mit Dekoration, gesundem Kochen, Brotbacken, Nachhaltigkeit oder den Skitouren und Wanderwegen vor Ort aus. Wähle einen Bereich, der dir besonders gefällt und außerdem Teil deines USP ist. Starte einen Videoblog auf YouTube oder TikTok, je nachdem, wo deine Zielgruppe eher vertreten ist. Ergänzend oder alternativ schreibe auf deiner Website Blogartikel darüber.

Platziere in den passenden Social-Media-Kanälen Teaser zu den Kernpunkten neuer Artikel, ob als Beiträge, Karussells oder in Form von Reels und Storys. Du legst wie bei Hänsel und Gretel Brotkrumen zum Blog und deinem Unternehmen aus.

Charme und Timing

Beobachte, was am effektivsten ist, und adaptiere dein Vorgehen entsprechend. Gib dem Ganzen Zeit, sich zu entwickeln, anstatt zu schnell die Richtung zu wechseln und etwas anderes zu probieren. Warte aber nicht ewig, wenn du siehst, dass sich über Wochen oder Monate hinweg nichts tut. Vielleicht brauchst du nur Kleinigkeiten zu verändern, etwa den Aufbau deines Texts oder die Thumbnails für Videos.

In weiterer Folge postest du regelmäßig. Deine Einträge sollen für genau jene interessant sein, die du erreichen möchtest. Überlege dir daher die Aufmachung und das Wording, ohne dich dabei komplett zu verbiegen, nur um zu gefallen. Aufgesetztes kommt nicht gut an. Zeig dich in deiner Persönlichkeit! Das macht dich unverwechselbar.

Ähnliches gilt für deinen Text in Videos, etwa in Tutorials: Natürliches, klares und vor allem freies Sprechen ist sehr wichtig. Es muss auch hier nicht alles perfekt sein. Kleine Versprecher können sogar charmant rüberkommen, und ein Schmunzeln schadet nie. Wenn du deinen Text auswendig lernst und heruntersagst wie ein Muttertagsgedicht, wirkt das langweilig und wird weggeklickt.

Ganz zufällig gezielt

In Posts, deinem Blog oder Videoblog gibst du Tipps und Tricks aus einem Bereich weiter, mit dem du dich bestens auskennst. Es muss sich dabei nicht unbedingt um dein Kernbusiness handeln, sollte jedoch damit zu tun haben und möglichst Teil deines USP sein. Um das am Beispiel des Hotels zu veranschaulichen: Kennst du die Wanderrouten in deiner Gegend wie deine Westentasche, gib Erfahrungsberichte und Geheimtipps an deine Zielgruppe weiter. Ist Nachhaltigkeit Bestandteil deines Alleinstellungsmerkmals, stelle ihr brauchbare How-tos für den Alltag zur Verfügung.

Ganz „zufällig“ sieht man im Hintergrund den tollen Garten deines Hotels, die gemütlichen Sitzgelegenheiten im Innenbereich, die zauberhafte Gegend, und dein Profilname erzählt sowieso, was du offerierst. Tu das aber nicht aus reiner Berechnung, sondern auch aus Freude am Teilen deines Wissens. Freude spricht Menschen ganz anders an, als wenn spürbar ist, dass du nur auf ein Umsatzplus aus bist.

Noch ein Beispiel

Es gilt auch, beim Weitergeben deiner Expertise die Grenze zwischen zu wenig und zu viel zu erwischen. Zwar muss dein Content von echtem Nutzen für die User sein, jedoch nicht so, dass du deinen Service damit überflüssig machst.

Bist du beispielsweise Hochzeitsfotograf, könnten sich deine Profitipps darauf beziehen, wie Frischvermählte schnell und unkompliziert all ihre Fotos teilen können. Du bist sympathisch und kompetent und hilfst ihnen mit einigen Kniffen weiter. Wenn sie später die Dienste eines vertrauenswürdigen Fotografen benötigen, werden sie eher auf dich zurückgreifen als auf jemanden, den sie noch gar nicht kennen. Dafür ist es von Vorteil, wenn du manche deiner Tipps als Videos postest und dich darin persönlich zeigst. Behalte das Know-Like-Trust-Prinzip im Hinterkopf: Menschen kaufen Dinge, die sie brauchen, von Menschen, die sie kennen, mögen und denen sie vertrauen.

Content Marketing zieht

Es gibt unzählige Möglichkeiten für Content Marketing. Sie alle drehen sich in irgendeiner Form um wertvolle Informationen für das Zielpublikum. Manche Baumärkte betreiben das sehr erfolgreich, indem sie Heimwerker-Anleitungen zur Verfügung stellen, mit denen – wiederum „ganz zufällig“ – die passenden Werkzeuge verlinkt sind, die man bei ihnen erwerben kann. Sie haben dir mit der Anleitung bereits weitergeholfen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du die benötigten Werkzeuge gleich über die Links kaufst. Wozu extra woanders zu suchen beginnen, wenn es schneller und bequemer geht? Beide Seiten gewinnen.

An dieser Stelle lade ich dich zu meinem Copywriting-Workshop am BFI Wien ein. Darin geht es um die Kundenperspektive und wie du darauf eingehst. Weitere Themen sind SEO und der effektive Einsatz von Claude oder ChatGPT beim Verfassen deiner Texte. Hier erfährst du mehr und kannst dich direkt anmelden:

Workshop

Content Marketing gehört zum Pull-Marketing. Es zieht Menschen an, indem es Lösungen bietet, nahbar macht und Verbindung schafft. Im Unterschied zum Push-Marketing ist es unaufdringlich und weniger direkt. Zur Erinnerung: Ist dein Kaffee gut, wird wohl auch dein Kuchen probiert.

Biete deinen Kunden und jenen, die es noch werden sollen, beim Genuss deines Kaffees wie auch des Kuchens ein schönes Erlebnis – noch besser: ein besonderes. Dann ist dein Content Marketing erfolgreich und bringt dir ein, was du damit bezweckst.

Du möchtest direkt mit Inhalten starten, die wirken? Ich unterstütze dich beim Konzept und erstelle die passenden Texte für dich.

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Tipps für die Umsetzung

1. Anziehender Content: Du weckst die Neugier deiner Zielgruppe und wirkst wie ein Magnet, statt ihr nachzulaufen.

2. Kontinuität und Kohärenz: Du gibst laufend Input zum gewählten Thema, und es zieht sich ein roter Faden durch.

3. Nutzen stiften: Dein Content ist von echtem Mehrwert für die Zielgruppe und bietet Problemlösungen. Er ist informativ und unterhaltsam.

4. Trends erkennen: Du hast eine Trendrecherche durchgeführt, um herauszufinden, was die Menschen interessiert und wo Bedarf herrscht.

5. Nischen und frischer Wind: Du hast beobachtet, wo Marktlücken bestehen, die nur darauf warten, gefüllt zu werden, oder auf welchem Gebiet du erfrischende Alternativen bieten kannst.

6. Expertise zeigen: Deine Inhalte drehen sich um einen Bereich, der dein Unternehmen auszeichnet und mit dem du dich bestens auskennst.

7. Appetit auf mehr: Du gibst einiges von deinem Wissen preis, jedoch nicht alles. Dein Content macht Lust auf dein Angebot.

8. Der Köder muss dem Fisch schmecken: Du wählst den Präferenzen der Zielgruppe gemäß die Form. Das kann ein Blog auf deiner Website sein, knackige Posts auf Social Media, eine Videoreihe oder eine Kombination aus verschiedenen Elementen.

9. Vielfältige Präsentationsformen: Du bereitest Inhalte so auf, wie es am besten für dich und deine Tätigkeit passt: als Lifehacks, Produktvergleiche oder -charts, Tutorials oder Erfahrungsberichte.

10. Zielgruppengerechte Kanäle: Du weißt, wo du dein Wunschpublikum erreichst, sodass dein Content überhaupt entdeckt wird.

11. Wegweiser aufstellen: Mit deinen Inhalten und guter Verlinkung legst du Brotkrumen zu deinem Unternehmen aus. Der Weg zu deinem Angebot ist leicht zu finden.

12. Faktenbasiertes Feintuning: Mit Hilfe von Statistiken und Analyse-Tools beobachtest du, was ankommt und was weniger. Du nimmst Anpassungen vor, sobald sich das herauskristallisiert.

13. Verpackung ist die halbe Miete: Sowohl die Aufmachung als auch der passende Sprachstil tragen dazu bei, deine Zielgruppe abzuholen.

14. Gefunden werden: Du verwendest Keywords, die den Suchbegriffen derer entsprechen, die auf deinen Content stoßen sollen.

15. Kurzweilige Videos: In Videoauftritten wirkst du so sympathisch wie kompetent. Du schwafelst nicht, sondern kommst rasch zum Punkt. Du hast ein Konzept, sprichst jedoch frei.

16. Äpfel von Birnen unterscheiden: Du widerstehst der Versuchung, auch dein Angebot zu bewerben. Dir ist klar, dass es beim Content Marketing nicht um Sales, sondern um Leads geht, die die Rutsche dahin legen.

Die Checkliste ist eine Einstiegshilfe. Content Marketing beinhaltet noch einiges mehr, doch das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen.

Du brauchst Unterstützung beim Content Marketing? Ich helfe dir.

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Astrid Schernhammer ist auf Werbetexte aus Kundenperspektive spezialisiert. Mit ihrer Agentur Upfox Marketing unterstützt sie KMU und EPU in ganz Österreich dabei, den Kundennutzen in den Fokus zu rücken. Ihr Schwerpunkt liegt auf Website-Texten, die typische Fragen bei der Google- und KI-Suche direkt beantworten.