Hier erfährst du,
- 🔸wie ich Werbetexterin wurde und was Marketing ausmacht
- 🔸was Linguistik, Poesie und Copywriting gemeinsam haben
- 🔸und warum Sprache ein so machtvolles Instrument ist.
Kurztrip in die Vorgeschichte

Ich heiße Astrid Schernhammer. Aufgewachsen bin ich im schönen Mostviertel, lebe aber seit über zwanzig Jahren in Wien, weil ich diese Stadt einfach liebe!
Wien ist für mich eine ideale Mischung aus Tradition und Moderne, Entspannung und lebendigem Treiben, urbanen Vierteln und grünen Oasen. Vor allem aber ist es im Vergleich zu früher wunderbar international geworden!
Wohin ich auch gehe, ich bin umgeben von verschiedenen Sprachen und treffe Menschen verschiedenen Hintergrunds. Für mich ist diese Vielfalt Leben pur.
Linguistik trifft Marketing: Wie alles begann
In Wien habe ich schon studiert, nämlich Romanistik und Anglistik. Nebenbei jobbte ich in einer Marketingagentur.
Die Arbeit dort machte mir weit mehr Spaß als das in vielfacher Hinsicht trockene Studium. Was ich aber spannend fand, war das systematische Zerlegen von Wörtern in ihre morphologischen und semantischen Bestandteile – wissenschaftliche Wortklauberei sozusagen. Dem verdanke ich einen besonderen Feinsinn für Wortwahl, der das Fundament meiner Arbeit als Werbetexterin bildet.
Spurensuche: Die DNA der Wortmacht
Meine Diplomarbeit befasste sich mit einem politikgeschichtlichen Thema aus dem Fachbereich Linguistik. Es ging um die große Wirkkraft gezielter Sprachpolitik auf Gesellschaftsstrukturen und die Instrumentalisierung von Sprache zum Zwecke radikaler ideologischer Gleichschaltung.
Die Macht der Wörter hat mich schon immer fasziniert. Das geht Hand in Hand mit meinem großen Interesse an Psychologie und den Mechanismen von Propaganda.
Sprache ist niemals neutral. Wer die Kunst der Rhetorik beherrscht, hat ein machtvolles Werkzeug in der Hand. Im Marketing wollen wir es positiv nutzen.
Wie es zur Gründung von Upfox Marketing kam
Vor meinen Ausbildungen in Business Management, Content Management und Digital Marketing unterrichtete ich viele Jahre Englisch und Französisch an der AHS und zuletzt Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in der Erwachsenenbildung.
Upfox Marketing habe ich 2024 gegründet. Ich wollte selbst Regie führen und anbieten, was ich für gut halte, statt auszuführen, was andere entscheiden.
Der Fuchs auf Mäusejagd
In den ersten Monaten nach der Gründung habe ich Grundlagen geschaffen und mit Testkunden gearbeitet. Lies gerne ihre Google-Bewertungen, die mich sehr stolz machen. Danach habe ich eine Weile pausiert, um meine Rücklagen aufzustocken.
Der Aufbau einer Firma erfordert eine Menge Arbeit, Fokus und Beharrlichkeit, ähnlich wie der Fuchs sie auf Mäusejagd in meterhohem Schnee aufwenden muss. Die Maus, nicht dumm, verschanzt sich nämlich unter der Schneedecke. Sie zu erwischen, ist nicht einfach. Doch wie es auch in einem Video zu dem Fuchs-Maus-Spiel treffend heißt: Aus den Augen ist nicht aus dem Sinn.
Im Jänner 2026 war es so weit. Die Pause war Schnee von gestern. Wiedereröffnung, Branding, Logo, Folder, Netzwerken, Neuentwurf der Website und einiges mehr. Es war ein Kraftakt und seit 2024 eine großartige, so beängstigende wie beglückende Reise und eine unvergleichliche Erfahrung, dieses “Baby” auf die Welt zu bringen!
Eckpunkte meines Hintergrunds
Lehrerin · Trainerin
1988-1994 Studium Romanistik, Anglistik | Uni Wien
1994-2021 Lehrerin Französisch, Englisch | AHS
2024-2026 zertifizierte DaF/DaZ-Trainerin | ÖIF
Autorin · Content Creator
2009-2019 Publikation von Belletristik | Selbstverlag
2022-2025 Content Creation, Blog | Made4Gravity
Content Manager · Marketer · Werbetexterin
2022-2023 Ausbildung
- 🔸Business Management | Uni Graz
- 🔸Content Management | Die Content-Akademie
- 🔸Digital Marketing | CPC-Consulting
2024-dato Inhaberin von Upfox Marketing e.U.
Wie ich Werbetexterin wurde
Ich war immer ein Rechtschreib-Fuchs. Nicht einmal bei der Beistrichsetzung musste ich mich auf Regeln stützen. Ich höre das regelrecht – ähnlich, wie ich schneller im Kopf addiere als mit dem Taschenrechner, weil ich die Zahlen wie Tetris-Blöcke vor mir sehe.
Sprache ist seit jeher mein Interessensgebiet. Schon vor Schuleintritt wollte ich unbedingt schreiben lernen und bat meine Mutter, es mir beizubringen. Bald reimte ich Gedichte und hatte zu diesem Zweck ein Heft griffbereit. Als Jugendliche tippte ich auf einer alten Schreibmaschine lange Geschichten. Dafür hatte ich mir mit Hilfe eines Lehrbuchs das Zehnfingersystem beigebracht.
Von der Literatur zum Copywriting
2009 wurde ich selbst zu einer Schreib-Maschine, denn ab da veröffentlichte ich zwölf Bücher im Eigenverlag, die ich auch layoutete und vermarktete. Es zeigte sich bereits der Marketing-Funke in mir! 2022 verlegte ich mich auf das Verfassen von Blogartikeln unter dem Label Made4Gravity.
Damit probierte ich auch einiges auf Social Media aus, was zwar interessant war, mehr aber nicht. Social Media-Marketing überlasse ich anderen. Beim Copywriting, auf das ich mich spezialisiert habe, bin ich hingegen in meinem Element!
Linguistik und Marketing
Marketing begeistert mich und ist mir im Laufe des Lebens immer wieder begegnet! Es entspricht meinen Interessen, persönlichen Stärken und Fähigkeiten. Nicht nur ist es zutiefst psychologisch, sondern auch so eng mit Sprache verknüpft, dass neben Wissen und Einfühlung die linguistischen Skills ausschlaggebend sind.
Konnotation ist das Stichwort. Schon im Studium war das mein Lieblingsgebiet. Stell dir ein Wort wie einen Schiffscontainer vor. Es beinhaltet und transportiert zahlreiche Inhalte, derer wir uns meist nicht bewusst sind. In der Linguistik aber ist man dafür sensibilisiert. Man öffnet die Türe, nimmt jeden Gegenstand in die Hand und betrachtet ihn genau. Im Marketing geht man einen Schritt weiter und macht den Inhalt zu Geld. Und wie?
Ein guter Marketer sorgt dafür, dass seine Kund:innen ihre Zielgruppen erreichen und von sich überzeugen. Die Liebe zum eigenen Angebot reicht nicht. Man muss sie auch richtig kommunizieren: Know-how bedeutet: Wissen, wie. Das ist die Kernaufgabe einer Werbetexterin.
Die Harmonie der Worte: Copywriting und Poesie
Das Wort als solches ist nur der sichtbare Teil des Eisbergs. Unter anderem spielen sein Klang und die Satzmetrik eine wichtige Rolle. Poesie lässt durch Lautmalerei Bilder und Stimmungen in uns hochsteigen, in der Dichtung nutzt man das Versmaß.
Beim Copywriting ist es ganz ähnlich. Man achtet darauf, dass Laute und Metrik stimmig ineinandergreifen und dem natürlichen Sprachrhythmus entsprechen. Wenn sie nicht harmonieren, holpert der Text und die Botschaft verliert an Kraft.
Die Macht des Unterbewussten: Konnotation
Konnotation ist der massive Unterbau des Eisbergs! Ein Wort löst im Unterbewusstsein eine Kette von Assoziationen aus, noch bevor der analytische Verstand die rein sachliche Bedeutung greifen kann.
Ein deutliches Beispiel für Konnotation ist die positive Besetzung des englischen Worts “leader” im krassen Gegensatz zu seiner deutschen Entsprechung. Ich denke, das führt sehr gut vor Augen, worum es dabei geht.
Noch extremer zeigt sich das bei dem damit in Verbindung gebrachten Vornamen, der in der Namensgebung tabu ist. Wie du siehst, will auch ich keines von beidem explizit aussprechen. Es ist nur ein Name, doch er ist mit einer derart negativen Konnotation versehen, dass sich kaum einer vorstellen kann, sein Kind damit zu brandmarken.
Gefühle erzeugen, Emotionen verkaufen
Zusammengefasst lösen Worte Gefühle aus. Das geschieht meist nicht auf Grund ihrer eigentlichen Bedeutung, sondern auf Basis dessen, was mit im Gepäck kommt: welche Erfahrungen und Emotionen sie wachrufen, positiv wie negativ.
In der Linguistik weiß man das. Im Marketing macht man es sich zunutze.
Das gilt ganz besonders für das Verfassen effektiver Verkaufstexte. Im Unterschied zum literarischen Schreiben erfordert es neben Textgespür auch Marketing-Know-how. Talent und die Freude am Spiel mit Sprache bilden aber immer die Grundlage dafür, Texte zu erschaffen, die Wirkung erzielen.
Dopamin pur
Griffige Werbetexte zu schreiben, erfordert volle Konzentration, Wissen, Einfühlungsvermögen und Genauigkeit. Manchmal ist es ein Knochenjob, weil so viele Parameter zu berücksichtigen und mehr oder weniger zu erfühlen sind, denn nur rational lässt sich das nicht angehen. Genau diese Herausforderung macht die Arbeit aber auch so interessant, und ich habe heute noch so viel Spaß daran wie am Reimen als Kind.
Gerade wenn ich um die ideale Formulierung ringe und sie dann finde, ist das Dopamin pur! So war es immer und wird es immer sein. “In Ewigkeit, Amen.” 😉
